Wir durchleben ganz unterschiedliche Zeiten. Manchmal sehen wir in unserem Leben ringsum viele negative Situationen. Aussagen, die alles als unmöglich erscheinen lassen, entmutigen uns. Oder Umstände werden weder besser noch schlechter: Sie stehen still, und es scheint sich überhaupt nichts zu ändern. Wir fühlen uns buchstäblich unter Druck. Denn je nachdem, wie gross der Druck einer Situation ist – ob in materieller, emotionaler, geistlicher, finanzieller, ehelicher, familiärer Hinsicht oder im Dienst –, wird auch unser Körper von dem beeinflusst, was in unseren Gedanken und Gefühlen geschieht.
In solchen Momenten muss der Mensch, der den Vater anbetet, seinen Geist aktivieren und den Heiligen Geist bitten, ihn zum Glauben und zum Vertrauen auf Gott zu führen. Wie geschieht diese Aktivierung? Indem wir Gottes eigenes Wort im Glauben aussprechen. Es geht darum, in Gottes Wort Orientierung für unser Leben zu suchen und wirklich zu glauben, dass sich das, was es sagt, in unserem Leben erfüllen wird.
Der Text, den wir heute aussprechen, steht in Epheser 3,20–21. Du bist eingeladen, im Glauben anzubeten: Gott für das anzubeten, was er ist, und dabei auf seine Macht und sein Handeln zu vertrauen. Heute möchte ich dir etwas vorschlagen: Schreibe alles auf, was dir unmöglich erscheint, alle Schwierigkeiten, Ängste und alles andere, was sich dir als negatives oder bedrückendes Bild entgegenstellt. Wenn deine Liste fertig ist, bete genau nach dem Text von Gottes Wort:
«Dem, der unendlich viel mehr tun kann, als alles, worum wir bitten oder was wir uns vorstellen, entsprechend seiner Kraft, die in uns wirkt: Ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus durch alle Generationen hindurch, für immer und ewig! Amen!»
Sprich dies über jeden widrigen Umstand und jede schwierige Situation in deinem Leben aus. Erhebe dich durch Glauben und Anbetung über die entgegenstehenden Umstände. So erlebst du Gottes übernatürliches Wirken und ziehst eine Atmosphäre der Wunder des Vaters an, denn diese Art der Anbetung ist Glaube, der handelt. Und wir wissen, dass Gott an denen Freude hat, die glauben. Wenn du laut sagst: «Ich weiss, an wen ich glaube», setzt du deinen Körper ein, sprichst zu deiner Seele und erfüllst deinen Geist mit dem, was wirklich wahr ist. Die Umstände gehen vorüber, aber Gottes Wort bleibt ewig.
Wenn du sagst: «Ich weiss, an wen ich glaube, und er hat die Macht, unendlich viel mehr zu tun, als alles, worum ich bitte oder was ich mir vorstelle, entsprechend seiner Kraft, die in mir wirkt», zeigst du der geistlichen Welt, an wen du glaubst und wem du die Vollmacht gibst, deine Gedanken und Gefühle zu lenken und deine Geschichte zu schreiben.
Pastorin Andressa Baumgartner




