Alles Sichtbare und sogar das Unsichtbare trägt in sich eine untrennbare Beziehung von Ursache und Wirkung. Gott sagte: «Es werde Licht», und es wurde einfach Licht. Er sagte: «Die Wasser unter dem Himmel sollen sich an einem Ort sammeln, damit das Trockene sichtbar wird!», und so geschah es.
Die einzige Ausnahme von dieser Regel ist Gott selbst. Er existiert, weil er existiert. Er ist nicht das Ergebnis irgendeiner Ursache. Er ist einfach der «Ich bin, der ich bin» (2. Mose 3,14). Es gibt keinen Anfang, keine Mitte und kein Ende. Er ist unendlich.
Weisst du, oder erinnerst du dich daran, was Jesus als Mensch aus Fleisch und Blut tat, bevor er die Brote und Fische vermehrte? Er blickte zum Himmel und dankte.
Jesu Dankbarkeit für das, was noch nicht existierte, lehrt uns, dass Dankbarkeit nicht nur mit der Gegenwart, sondern auch mit der Zukunft zu tun hat.
Dankbarkeit ist eine Handlung, die eine Zukunft in Gang setzt, die durch den Glauben an den gestaltet wird, dem alles möglich ist.
Jesus brachte das, was noch nicht existierte, ins Dasein, als wäre es bereits vorhanden. Er dankt, weil seine Augen die Zukunft schon sahen.
Die Dankbarkeit ist die Ursache. Die bewusst hervorgebrachte Zukunft ist die Wirkung. Pflege das Danken. Während du dankst, entsteht das Wunder.
Hugo Jordão
Team Kingdom Worship




